Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival suchte innovative und wirksame Antworten auf die zentralen Herausforderungen. Wie schützen wir das Klima, ohne die Gesellschaft zu spalten? Wie verteidigen wir die Demokratie, ohne ihr die Vision der Freiheit zu rauben? Und wie nutzen wir künstliche Intelligenz für alle im Sinne des Gemeinwohls?
DEMOKRATIE: VERTEIDIGEN UND NEU ERFINDEN
Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival suchte 100 engagierte junge Menschen, die aus der Krise eine Gelegenheit für die Demokratie machen wollen. Vom 20. bis 22. Mai 2025 lud DIE ZEIT, die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und die Leuphana Universität dazu ein, die Zukunftsfähigkeit der Demokratie auszuloten. Zum Festivalauftakt sprach in diesem Jahr Demokratie-Aktivistin Marina Weisband, die den gemeinsamen Austausch mit der Festival-Community über die Zukunft demokratischer Teilhabe eröffnet.
DEMOKRATIE – GEHT DAS AUCH RESILIENT UND INNOVATIV?
Mit 100 jungen Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dachten wir über die gegenwärtigen Konfliktlagen hinaus und erkundeten neue Wege, um das demokratische Potenzial der offenen Gesellschaft auszuschöpfen.
Angesichts autoritärer Anfeindungen und wachsender Verlustängste fragt das Zukunftsfestival: Mit welchen Ideen lassen sich unsere demokratischen Errungenschaften verteidigen und neu beleben?
- Wie schützen wir die Demokratie, ohne ihre Vision der Freiheit zu verlieren?
- Welche neuen Formen der demokratischen Teilhabe braucht die nächste Generation?
- Wie nutzen wir KI & Co., um die Demokratie zu stärken?
Gemeinsam loteten wir anhand von sechs Schlüsselideen neue Zukunftspfade für die Demokratie aus. Nach zweieinhalb Tagen intensiver Teamarbeit präsentierten die Teilnehmenden ihre Demokratie-Entwürfe auf der großen Bühne des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises im Hamburger Thalia Theater.
Der Helmut-Schmidt-Zukunftspreis 2025 ging an die deutsche Tänzerin und Regisseurin Sasha Waltz sowie den dänisch-isländischen Künstler und Architekten öffentlicher Räume Olafur Eliasson.
